En - De - Fr - It

Das Angebot an gängigen Führungsinstrumenten und -techniken ist gross. Im Gegensatz dazu bietet das EFQM Excellence Modell den Rahmen für eine ganzheitliche Bewertung und Steuerung der Organisation. Alle Elemente, die das Funktionieren der Organisation ausmachen, werden hier in Beziehung zueinander gesetzt und darauf überprüft, ob sie reibungslos ineinander greifen. Insofern kann das EFQM Excellence Modell problemlos mit einzelnen Führungsinstrumenten verbunden werden, die für die Erfordernisse und Aufgaben der Organisation wichtig sind. Das EFQM Excellence Modell berücksichtigt dabei immer den übergreifenden Aspekt der nachhaltigen Excellence.

 

Exzellente Organisationen erzielen dauerhaft herausragende Leistungen, welche die Erwartungen aller ihrer Interessengruppen erfüllen oder übertreffen.

 

Alle Organisationen streben nach Erfolg. Einige scheitern; einige sind vorübergehend erfolgreich und gehen unter; nur wenige sind nachhaltig erfolgreich und erhalten zu Recht Anerkennung und Bewunderung.

 

Die EFQM wurde gegründet, um nachhaltigen Unternehmenserfolg anzuerkennen, zu fördern und allen Interessenten Mittel und Wege zu nachhaltigem Erfolg aufzuzeigen. Dabei greifen drei Komponenten ineinander, die das EFQM Excellence Modell bilden:

 

  • Die „Grundkonzepte der Excellence“: Die Grundprinzipien, auf denen nachhaltige Excellence für jede Form von Organisationen beruht.
  • Das „Kriterienmodell“: Die Grundstruktur, mit der die Grundkonzepte der Excellence und die RADAR-Logik praktisch umgesetzt werden.
  • Die „RADAR-Logik“: Ein wirksames Managementinstrument und dynamischer Bewertungsrahmen. Der Massstab für alle ambitionierten Organisationen, die nachhaltige Excellence anstreben.

 

Diese drei ineinander greifenden Komponenten sind der Bezugsrahmen, in dem sich Organisationen jeder Grösse und Branche mit den individuellen Charakteristika, Qualitäten und Leistungen nachhaltiger Organisationen vergleichen können. Aber nicht nur ein Vergleich mit anderen ist möglich – Organisationen können anhand dieses Bezugsrahmens ihre eigene Reife überprüfen und entwickeln, einen konsistenten Führungsstil herausbilden, gute Praktiken etablieren, Innovationen voranbringen und ihre Ergebnisse verbessern.

 

Werden das Kriterienmodell, die RADAR-Logik und die Grundkonzepte der Excellence richtig angewendet, können Organisationen sicher davon ausgehen, dass ihre Führungsinstrumente sinnvoll aufeinander abgestimmt sind und eine in sich stimmige Struktur ergeben. Diese Struktur kann kontinuierlich verbessert und strategisch genutzt werden.

 

Das EFQM Excellence Modell 2013 baut auf jahrelange Erfahrungen und betrachtet aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Organisation.